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Das letzte Wochenende habe ich zusammen mit zwei Freundinnen das Naturhotel Forsthofgut im Salzburger Land besucht.Die vier Tage waren genau richtig, um der Hektik aus der Großstadt zu entkommen und abzuschalten. Wir sind mit dem Zug von Berlin nach München gefahren und von dort aus hatten wir mit dem Mietauto eine angenehme zweistündige Autofahrt durch die Berge.

In Leogang im Hotel angekommen wurden wir vom netten Servicepersonal erstmal mit einem Glas Prosecco auf der Terrasse empfangen und hatten gleich einen super Blick bei Sonnenschein auf das Gebirge, das sich ringsherum erstreckt.Nach einer kleinen Rundführung durch das Gebäude bezogen wir unser Zimmer.

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Da wir zu dritt unterwegs waren hatten wir eine Suite mit einem seperaten Schlafzimmer, welche sich dadurch auch perfekt für Familien eignet. Das Zimmer ist hell und mit viel Holz aus der Region  eingerichtet, worauf generell im ganzen Hotel sehr geachtet wird, dass alle Materialien und Produkte aus der Umgebung, beziehungsweise dem näheren Umkreis stammen. Was außerdem besonders schön war, dass es zwei Balkone mit unterschiedlichen Ausrichtungen gab, sodass man verschiedene Blicke in die Natur hatte. Man kann spüren, dass das Forsthofgut über mehrere Generationen gewachsen ist und sowohl die Einflüsse der Vergangenheit als auch der Moderne sich miteinander verbinden. Dies spiegelt sich nicht nur in der Architektur und im Interieur, sondern auch in der Auswahl der Speisen und der Outfits des Personals wider. 

Kaum auf dem Zimmer angekommen wollten wir gleich das WaldSPA erkunden. Besonders positiv zu erwähnen ist, dass für jeden Gast eine schön designte Badetasche inklusive Bademantel und Hausschuhen bereit stand. Die Tasche kann man übrigens dann am Ende der Reise auch käuflich an der Rezeption erwerben und sie würde sich perfekt als Weekender eignen.

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Das WaldSPA befindet sich im neu angebauten Teil des Hauses und lässt keine Wünsche offen. Wir haben gleich mit einem entspannten Zirben-Aufguss in der 90° Sauna begonnen. Der Wellnessbereich erstreckt sich über mehrere Etagen - es gibt fünf verschiedene Saunen, Ruheräume mit Terrasse und Kamin, ein 25 Meter Outdoor-Infinitypool und großen Whirlpool. In allen Bereichen des WaldSPAs hatten wir immer einen atemberaubenden Panoramablick in die Bergketten. Für Familien gibt es einen eigenen Wellnessbereich, um die Ruhe in den anderen Bereichen zu ermöglichen. 

Später, nach dem belebenden Saunagang, hatten wir natürlich großen Hunger und haben uns schon sehr auf das 5-Gänge Menü gefreut. Trotz der Größe des Hotels hat man durch die verschieden gestalten Stuben eine gemütliche und private Atmosphäre. Uns wurde für den Aufenthalt ein Tisch in der Blumenstube zugewiesen und wir konnten uns keinen besseren Platz vorstellen. Beim Abendmenü gab es immer 3 unterschiedliche Menüvorschläge, eingeteilt in „Alpin“, „R50“ (regionale Produkte aus dem Umkreis von 50km), sowie eine vegane Option. Auch hier erkennt man den modernen Touch. Die Kellner waren sehr aufmerksam und freundlich. Beeindruckt waren wir von dem hauseigenen Sommelier, der uns gleich am ersten Abend sehr gut beraten und unseren Geschmack mit einen besonders guten Tropfen getroffen hat. Für alle Weinliebhaber ist der Weinwald mit einer großen Auswahl an speziellen Weinen ein Highlight!

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Der kulinarische Höhenflug ging am nächsten Morgen gleich mit dem Frühstück im Genussmarkt weiter. Aufgeteilt in mehreren Stationen kann man sein Frühstück nach allen Wünschen (es blieben wirklich keine offen!) zusammenstellen - u.a. von einer Brotstube mit selbst gebackenem Brot, über einer Honigwabe, einer Smoothie-Bar, frischem Birchermüsli und einem eigenen Barista. Am Nachmittag wurde man im Genussmarkt mit österreichischen Köstlichkeiten verwöhnt. 

Im Vorfeld wurde uns schon ein Programm zugeschickt, wo wir vorab schon für ein geeignetes Sportprogramm entscheiden konnten. Wir haben uns für das Zirkeltraining entschieden, da wir uns auspowern wollten, was wir auch getan haben :)

Nach dem Sport gönnten wir uns eine Massage im WaldSPA - Entspannung pur! 

Am Abend, nach dem Dinner, gingen wir auf einen Drink in die Botanist Bar. Besonders empfohlen wurden uns die Signatur Drinks in Zusammenarbeit mit der Saint Charles Apotheke aus Wien. Diese beinhalten spezielle Substanzen, mit besonderen Wirkstoffen. Wer sich etwas zurückziehen möchte, kann übrigens die Beletage oberhalb der Bar nutzen. 

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Den Tag darauf sind wir mit der Gondel, die fast neben dem Hotel liegt, auf den Astiz gefahren, um dort zu wandern. Wir hatten keinen Rucksack dabei, aber auch dafür hatte das Naturhotel Forstgut eine Lösung. In jedem Hotelzimmer gibt es einen Rucksack, den man sich leihen kann. Der Wanderführer aus dem Hotel hat uns eine super Route empfohlen, die erst vor wenigen Wochen neu angelegt wurde. Dieser Panoramaweg ist abseits des Hauptweges gelegen und daher noch sehr unberührt. Wie es sich auf dem Berg gehört, kehrten wir auch noch auf einer Hütte ein,um einen Kaiserschmarrn zu essen, bevor es wieder zurück ins Hotel ging. Unten angekommen habe ich mir noch das hauseigene Wildhege angeschaut, welches wirklich direkt an den großen Garten und Spabereich angrenzt und man von dort aus jederzeit Rot- und Damwild beobachten kann.

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Am nächsten Morgen hieß es dann für uns schon wieder Koffer packen. In Berlin angekommen ziehe ich ein Fazit von unserer Reise. Es war ein erholsamer Trip unter Freundinnen mit allem was dazu gehörte. Wirklich überzeugt hat mich der Kulinarikbereich im Forsthofgut. Aufgrund des guten Essens ist dieser Ort schon eine Reise wert. Toll fand ich auch die Liebe zum Detail, die wirklich im kompletten Hotel zu spüren war. Das WaldSPA hat mir sowohl vom Interieur als auch von der Aufteilung am Besten gefallen. Nicht zu vergessen natürlich die Umgebung, eingebettet in die Berge. Definitiv könnte ich mir nochmal vorstellen im Winter hier herzukommen. Das Hotel grenzt direkt an der Skipiste an und ist somit für alle Skifans in einer absolut perfekten Lage.

Falls jemand von euch jetzt also Lust bekommen hat auf gutes Essen, Wellness, Wandern oder Skifahren der ist im Naturhotel Forsthofgut bestens aufgehoben.

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*in freundlicher Kooperation mit Naturhotel Forsthofgut